Zusammenfassung:
Wenn ein Kunde bereits ein Solarsystem besitzt und neue Hardware hinzufügen möchte (z. B. weitere Module oder eine Batterie), ermöglicht OpenSolar die Modellierung von Nachrüstungen und Upgrades mit Genauigkeit und Leichtigkeit. Diese Anleitung führt Sie durch das Erstellen des bestehenden Systems, das Entwerfen der Upgrades und die Sicherstellung, dass der Vorschlag nur die neuen Komponenten widerspiegelt.
Schritt 1: Projekt als Nachrüstung markieren
Nachdem Sie ein Projekt erstellt haben, wechseln Sie zur Registerkarte „Energie“. Aktivieren Sie dort die Nachrüst-Einstellungen, indem Sie den Schalter „Bestehendes System/Nachrüstung“ einschalten.
Hinweis: Dies kann auch in der Registerkarte „Design“ über denselben Schalter erfolgen.
Schritt 2: Systemproduktion eingeben
Um Ihr Nachrüstprojekt genau zu modellieren, müssen Sie zunächst Informationen über das bestehende System eingeben. Sie haben drei Optionen:
Schätzung basierend auf Systemgröße (Standard): Wählen Sie diese Option, wenn OpenSolar ein virtuelles System erstellen und die jährliche Erzeugung berechnen soll.
Tatsächliche Erzeugung (kWh): Wählen Sie diese Option, wenn Sie historische Erzeugungsdaten aus einer Monitoring-App oder ähnlicher Quelle haben. Sie werden aufgefordert, Werte einzugeben und eine Frequenz auszuwählen.
Fahren Sie anschließend mit der Registerkarte „Design“ fort. Die nächsten Schritte variieren je nach gewählter Option.
Bei Schätzung basierend auf Systemgröße:
Sie müssen das bestehende System modellieren, indem Sie Module auf dem Dach einzeichnen und wichtige Details wie Modulgröße, Alter und Neigung bestätigen.
Bei tatsächlicher Erzeugung (kWh):
Das bestehende System wird durch die im Energie-Tab eingegebenen Erzeugungsdaten dargestellt. Sie können sofort mit dem Hinzufügen neuer Systeme beginnen.
Schritt 3: Neues System hinzufügen
Erstellen Sie ein oder mehrere Systeme, die Sie Ihrem Kunden anbieten möchten, genauso wie bei normalen OpenSolar-Projekten.
OpenSolar berechnet die gesamte kombinierte Produktion, berücksichtigt jedoch bei Kosten, Preisen und Förderungen nur das neue System.
Schritt 4: Vorschlag finalisieren
Wechseln Sie zur Registerkarte „Online-Vorschlag“, um den Vorschlag abzuschließen.
Der Vorschlag passt sich automatisch zu einer Nachrüst-Vorlage an und ähnelt stark einem Standard-OpenSolar-Vorschlag. Der Unterschied besteht darin, dass die verbesserte kombinierte Produktion aus altem und neuem System enthalten ist.
Wichtige Merkmale eines Nachrüst-Vorschlags:
Bestehende Systemdetails: Enthält Infos zur Größe und Produktionsberechnung (z. B. Jahresproduktion und Eigenverbrauch).
Preis & Komponenten: Nur das neue System wird für den Gesamtpreis und die Komponentenliste herangezogen.
Anzeige der kombinierten Produktion: Falls zusätzliche PV hinzugefügt wird, zeigt der Vorschlag die kombinierte Solarproduktion beider Systeme.
Erweitert: Gesamtsystem modellieren
Wenn Sie eine Schätzung für das bestehende System gewählt haben, aber detailliertere Kontrolle wünschen, können Sie stattdessen das gesamte System modellieren. Dies ist besonders nützlich bei komplexen Nachrüstungen, bei denen Sie spezifische Komponenten hinzufügen oder elektrische Kompatibilität prüfen müssen (z. B. Hinzufügen einer DC-gekoppelten Batterie zu einem Hybridwechselrichter).
Gehen Sie dazu in den Tab „Module“, klicken Sie auf „Erweitert“ und wählen Sie „Gesamtsystem modellieren“.
Beim Hinzufügen Ihres neuen Systems haben Sie dann die Wahl:
Nur neues System anzeigen: Design startet leer, Sie fügen nur neue Komponenten hinzu.
Kombiniertes System anzeigen: Enthält alle Komponenten des bestehenden Systems – nützlich zur Anpassung vorhandener Hardware oder Kompatibilitätsprüfung.
Hinweis: Der finale Vorschlag zeigt und bepreist nur die neuen Komponenten. Produktionsberechnungen basieren jedoch auf der kombinierten Leistung beider Systeme.
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