Zusammenfassung
Der 3D-Designmodus von OpenSolar bietet erweiterte Simulationsfunktionen, indem er jedes Solarmodul per Raytracing analysiert und die Wechselrichterleistung auf MPPT-Ebene modelliert. Diese Technologie ermöglicht eine höhere Modellierungsgenauigkeit, bringt jedoch auch eine erhöhte Rechenkomplexität mit sich – insbesondere bei großen gewerblichen Projekten.
Für optimale Leistung und Stabilität empfehlen wir, 3D-Systemdesigns unter 500 kW zu halten.
Warum die Designgrößenbegrenzung von 500 kW?
Beim Entwurf im 3D-Modus gilt:
Für jedes Modul im Layout wird eine Sonneneinstrahlungsanalyse durchgeführt.
Wechselrichter- und MPPT-Leistungen werden auf Basis der String-Konfigurationen unabhängig simuliert.
Diese Funktionen liefern detailliertere Erkenntnisse als herkömmliche Solarsimulationsprogramme, erhöhen jedoch die Rechenlast erheblich.
Designs über 500 kW sind technisch möglich, Nutzer können jedoch auf Folgendes stoßen:
Langsame Simulationsgeschwindigkeiten
Berechnungs-Timeouts
Fehler beim Speichern oder Rendern
Projekte über 500 kW entwerfen
Einige Nutzer konnten erfolgreich Systeme bis zu 5 MW modellieren, indem sie die Simulationskomplexität verringert haben.
Befolgen Sie diese Strategien für optimale Ergebnisse:
Empfohlene Konfigurationstipps
Designoptionen begrenzen: Halten Sie die Anzahl der Systemdesignoptionen auf maximal 2.
Zahlungsoptionen beschränken: Verwenden Sie höchstens 6 Zahlungsoptionen über alle Systemdesigns hinweg.
2D-Designmodus verwenden:
Im 2D-Modus wird keine Strahlungsanalyse durchgeführt, was die Berechnungslast deutlich reduziert.
Detaillierte Wechselrichtermodellierung vermeiden (falls anwendbar)
Bei String-Wechselrichtern sollten Sie keine String-Konfigurationen zuweisen, sondern die Wechselrichtereffizienz direkt angeben.
Diese Regel gilt nicht für Mikrowechselrichter – diese müssen weiterhin zugewiesen werden, da nicht verbundene Module standardmäßig Mikrowechselrichter verwenden.
Panelgruppen reduzieren
Weniger Panelgruppen = schnellere Renderzeiten und Berechnungen.
Verwenden Sie die Schaltfläche „Neu berechnen“ (für 3D-Projekte)
Diese Funktion ist im Zusammenfassungs-Tab großer 3D-Projekte verfügbar (≥50 Module, SAM-Engine).
Sie erscheint nach jeder Änderung in der 3D-Ansicht, wenn der Kartentyp auf „3D“ oder „None“ gesetzt ist.
Tipps zur Beschleunigung von gewerblichen Designs
„Rechteck füllen“ für schnelle Flächenbelegung
Große Flächen schnell mit Modulen belegen, indem Sie
Länge (Reihen) und Breite (Spalten) einstellen
anschließend auf „Rechteck füllen“ klicken, um das Layout automatisch zu generieren
Panelgruppeneinstellungen anpassen
Klicken Sie auf eine Panelgruppe, um folgende Parameter in der linken Seitenleiste zu konfigurieren:
| Einstellung | Beschreibung |
|---|---|
| Gap Y/X | Abstand zwischen Modulreihen und -spalten (in Metern) |
| Clearance | Höhe des Moduls über Dach oder Boden |
| Orientation | Ausrichtung: Hoch- oder Querformat |
| Elevation Auto | Passt sich automatisch der Dach-/Bodenfläche an (wenn „an“) |
| Modules Per Row | Anzahl der Module pro Reihe |
| Offset | Versetzt Module in abwechselnden Reihen für versetztes Layout |
Schnelles manuelles Stringing (nur reihenbasiert)
So stringen Sie Module manuell und schneller:
Klicken Sie auf das erste Modul einer Reihe.
Klicken Sie anschließend auf das letzte Modul derselben Reihe.
→ Alle dazwischenliegenden Module werden automatisch verbunden.
Hinweis: Diese Abkürzung funktioniert nur horizontal (reihenweise), nicht spaltenübergreifend.
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